Nicaragua (3/20) – Backpacking mit meinem Sohn – Inseln zu verkaufen!!! Beim Ausbruch de Vulkans Mombacho entstanden, vom Dschungel überwuchert und von Affen besiedelt: Las Isletas.

Nicaragaua Kokosnuss Paradies Las Isletas by Birgit Strauch Shiatsu & Bewusstseinscoaching

Straßenhund Las Isletas Nicaragua by Birgit Strauch Shiatsu & Bewusstseinscoaching

Am Hafen trafen wir auf diesen dürren Hund. So sah unsere Bonita auch aus, als sie zu uns kam. Insgesamt machten die Straßenhunde in Nicaragua aber einen ganz guten Eindruck, verglichen mit z.B. Livingston in Guatemala.

Die ersten fünf Tage unserer Reise wohnten wir ganz entspannt im Hostal El Caite. Mein Sohn hatte seinen heißgeliebten Pool und es gab jede Menge Restaurants im Umkreis. Direkt gegenüber dem Hostel befindet sich die kleine, sehr freundliche Agentur „Look to Nicaragua“ (Libertad Street, Bank, 1/2 Block nach Westen). Hier haben wir die Isletas-Tour gebucht, für 20$ pro Person. Eine junge Übersetzerin ist mitgefahren, naja, ihr Englisch war nur wenig besser wie mein Spanisch, aber unglaublich nett war sie. Und ich verstehe zwar spanisch einigermaßen, spreche aber nicht wirklich. Es war einfach nett, sie dabei zu haben. Am Hafen sah mein Sohn jemanden, der eine Art Eis-Getränk direkt aus einer Plastiktüte schlürfte und wollte gerne eines haben, dass hat sie dann auch gleich für uns organisiert. Diese Frescos aus Wasser und frischem Obstsaft und viel Zucker sind hausgemacht und werden oft von Frauen oder älteren Damen für kleines Geld am Straßenrand angeboten.

Vor tausenden von Jahren sind die etwa 365 Inseln beim Ausbruch des Vulkans Mombacho im Nicaragua See südöstlich von Granada entstanden. Es hat was, durch die kleinen Sträßchen, durch all diese Inseln zu fahren. Manche sind wirklich Inselchen und unbewohnt, auf einigen stehen Villen von Wohlhabenden Firmenbesitzern und auf einer wurde ein Fort gegen die ankommenden Piraten erbaut, dass man besichtigen kann. Auf zwei der Inseln gab es Affen zu sehen und mehrere standen zum Verkauf, dass lässt natürlich Platz für Träume. So eine eigene Insel, das wäre schon was. Nur leider zu weit weg von Berlin. Auf einigen der Inseln gibt es Restaurants und die Möglichkeit zu baden. Das Wasser des Sees ist vielleicht nicht das klarste, dafür aber unglaublich warm. Man sollte aus seinem Kopf beim Baden verdrängen, dass hier im See der Bullenhai lebt. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass er sich diese belebte Gegend des Sees für seine Streifzüge aussucht. Am Fort kann man sein getrocknetes Gebiss bestaunen, klein ist er sicherlich nicht.

Man muss sich das Fort nicht ansehen, aber wir hatten Lust und fanden, dass es sich gelohnt hat. Für die Insel San Pablo muss man ein ganz kleines Eintrittsgeld bezahlen und kann dann vom Fort aus den Ausblick genießen. Hier fällt es leicht, sich vorzustellen, wie es damals war, als man sich noch gegen Piraten zur Wehr setzen müssten, die vom Karibischen Meer, durch den Rio San Juan, quer über den Nicaragua See, Granada bedrohten.

Wir hatten Glück und konnten tatsächlich ein paar Affen bestaunen. Sie leben ein ganz ungefährliches Leben, da sie auf den Inseln keine Feinde haben. Ganz im Gegensatz zu ihren Verwandten im Dschungel, wie wir später miterleben durften.

Es gab mehrere Inseln mit Restaurants, ich denke jede Tour hat ihre eigene Insel, so dass die Besucher gut verteilt sind. Bei uns jedenfalls war nicht viel los und es kam fast ein paradiesisches Gefühl auf. Wir bestellten ein paar Kleinigkeiten zu Essen, Tostados, so kleine Mais-Kartoffel-Plätzchen mit gebratenem Käse drauf, sehr lecker. Dazu eine Kokosnuss, perfekt. Hier hätten wir viel länger bleiben können, vor allem, nachdem wir uns endlich trauten auch im See zu schwimmen.Aber leider drängelten dann irgendwann der Bootsfahrer und unsere Übersetzerin. So ist das mit gebuchten Touren, immer diese Zeitvorgaben, die eingehalten werden müssen, und das im Urlaub, mh!

Die Rückfahrt geht dann viel zu schnell, sie hätte ewig dauern können. Wenn ihr Zeit habt, dann versucht doch einen ganzen Tag in den Isletas zu verbringen. Unsere Tour dauerte etwa vier Stunden. Wir wurden mit dem Auto vom Hotel abgeholt und zum Bootsanleger gebracht, dann die Bootsfahrt, die Pause am Fort und danach am Restaurant. Für alles zusammen haben wir unschlagbare 40$ für zwei Personen gezahlt. Hätte ich gewusst, wie schön es hier ist, hätte ich auch gerne 80$ für einen ganzen Tag bezahlt.

 

Und so geht es weiter: die einzelnen Etappen unserer Nicaraguareise:

Nicaragua (1/20) Backpacking mit meinem Sohn – Reiseplanung: Packliste, Mückenschutz, Reiseapotheke, Flüge, Hostelbuchungen und jede Menge Vorfreude!

Nicaragua (2/20) Backpacking mit meinem Sohn – Ankunft im Land der Hängematten & Vulkane, nach einem Flug mit kleinen Brand im Airbus.

Nicaragua (4/20) Backpacking mit meinem Sohn – Laguna de Apoyo: Mystic pur. Dieser Kratersee hat Power!

Nicaragua (5/20) Backpacking mit meinem Sohn – Granada: Masion de Chocolate, ein Entenangriff & eine Pinata.

Nicaragua (6/20) Backpacking mit meinem Sohn – Blick in den aktiven Vulkan Massaya!

Nicaragua (7/20) Backpacking mit meinem Sohn – Ankunft auf Ometepe: Eine idyllische Insel mit zwei Vulkanen und viel Natur.

Nicaragua (8/20) Backpacking mit meinem Sohn – Ometepe: Wir sausen mit unserem Scooter über die Insel nach Charco Verde, ein Paradies nicht nur für Schmetterlinge.

Nicaragua (9/20) Backpacking mit meinem Sohn – Der blaue Vogel am Strand von Santo Domingo und das kühle, klare Wasser im Ojo de Agua.

Nicaragua (10/20) Backpacking mit meinem Sohn – Auf dem Rücken von Pferden (Unsere Hintern taten uns weh!) zum Vulkan Concepcion.

Nicaragua (11/20) Backpacking mit meinem Sohn – Wir fliegen von Ometepe zum Rio San Juan & eine fette Lügengeschichte in San Carlos.

Nicaragua (12/20) Backpacking mit meinem Sohn – Die Sabalos Lodge: ein wildes Paradies am Rio San Juan.

Nicaragua (13/20) Backpacking mit meinem Sohn – Kaimantour auf dem Rio San Juan & die Tiere der Nacht.

Nicaragua (14/20) Backpacking mit meinem Sohn – Wilde Natur im Indio Maiz Nationalpark: Pfeilgiftfrösche, Bullet Ants und ein Kampf zwischen einer Raubkatze und Brüllaffen.

Nicaragua (15/20): Backpacking mit meinem Sohn – El Castillo: spannende Stromschnellen, eine verschlafene Stadt und ein altes Fort gegen Piraten.

Nicaragua (16/20) Backpacking mit meinem Sohn – Unter echten Cowboys in Juigalpa: Wir erleben unser erstes Rodeo.

Nicaragua (17/20) Backpacking mit meinem Sohn – Matagalpa: Hundefreunde im Hostal Ulap Yasica & die Eco Lodge Cascada Blanca, ein traumhafter Wasserfall und wilder Fluss zum Schwimmen.

Nicaragua (18/20) Backpacking mit meinem Sohn – La Fundadora: Ort der Einsichten & eine lange Wanderung zum Wasserfall La Bujona.

Nicaragua (19/20) Backpacking mit meinem Sohn – Tisey Nationalpark: Ein einsamer Wasserfall, Schmetterlinge ohne Ende – wirklich ein Geheimtipp!

Nicaragua (20/20) Backpacking mit meinem Sohn: Ein Heldensprung im Somoto Canyon und eine krasse Erfahrung im Krankenhaus von Esteli.

 

Das darf in meinem Reisegepäck nicht mehr fehlen:

 

Sea to Summit Reisekissen

Es ist ganz weich und anschmiegsam. Wenn man die Luft raus lässt ist das Päckchen ganz winzig und verschwindet förmlich in der Handtasche. Ich würde nie wieder eine andere Nackenrolle haben wollen und habe damit auch auf langen Flügen sehr gut geschlafen.

 

 Böker Taschenmesser

Ich liebe mein Taschenmesser, weil es so leicht und ganz scharf ist. Man kann damit ohne Probleme einen Fisch ausnehmen oder eben ganz leicht Obst schälen. Es fühlt sich einfach gut in der Hand an und ist schon lange mein treuer Begleiter.

 

Cocoon Anti-Mücken Baumwollschlafsack

Einfach nur ein ganz leichtes Baumwolltuch, aber Insektensicher durch den Wirkstoff aus der Chrysantheme . Wir schlafen meist in ganz einfachen Unterkünften, da weiß man nie was sich so alles in der Matratze tummelt. Uns sollte mal kein Moskitonetz vorhanden sein, oder man Abends auf der Terrasse sitzen, so kann man diesen Schlafsack ganz wunderbar als Mückenschutz verwenden. Unverzichtbar, so finde ich, in Malaria und Denguefiebergebieten.

 

 

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