Nicaragua (17/20) Backpacking mit meinem Sohn – Matagalpa: Hundefreunde im Hostal Ulap Yasica & die Eco Lodge Cascada Blanca, ein traumhafter Wasserfall und wilder Fluss zum Schwimmen.

Eco Lodge Cascada Blanca Nicaragua by Birgit Strauch Shiatsu & Bewusstseinscoaching

An diesem Tag sind wir von Juigalpa nach Matagalpa im Norden von Nicaragua gefahren. Da wir den ganzen Tag unterwegs waren, hatte ich im Internet ein Zimmer im Hostal Ulap Yasica gebucht.

Hostal Ulap Yasica Matagalpa Nicaragua by Birgit Strauch Shiatsu & BewusstseinscoachingIch hatte mich verleiten lassen durch die schöne Beschreibung des Gartens und der beiden Hunde. Ja, der Garten war ganz okay, leider nicht besonders gepflegt und so konnte man ihn nur zur Vogelbeobachtung nicht aber zum Chillen nutzen. Und das große Problem war die Nähe zur Hauptverkehrsstraße. Die Lodge lag so nah dran, dass in unser Zimmer die Abgase der LKW´s drangen. Die Frauen waren sehr nett und hilfsbereit, sprachen aber nur spanisch, für mich war das gut, so konnte ich mein Spanisch trainieren. Das Essen war ganz gut, aber das auf Bio gemachte Flair kam durch diese laute, mit Abgaswolken vernebelte Straße, die wir überall hören konnten nicht so wirklich rüber. Voll schade eigentlich. Ein weiterer Nachteil war, dass das Hostal etwas außerhalb von Matagalpa lag. Ich wäre abends gerne ein wenig bummeln gegangen, aber die Umgebung war mir ein wenig unheimlich. An einem Abend bin ich zu dem etwa 20 Minuten weit entfernten Supermarkt gelaufen und als ich raus kam, war es bereits dunkel. Es war ganz schön unheimlich auf dieser Straße an den Barracken vorbei zu laufen, während mir Männer hinterher riefen. Glücklicherweise konnte ich irgendwann ein Taxi anhalten.

Die Taxis hier haben eine Besonderheit, man fährt so gut wie nie alleine mit, sondern der Taxifahrer nimmt ständig weitere Leute mit, die natürlich alle in eine ähnliche Richtung wollen. Darum hat man bei vielen angehaltenen Taxis Pech und sie fahren einfach ohne einen weiter. Voll blöd, wenn man mit seinen Einkaufstüten in der Hand in so einer dunklen, unheimlichen Gegend steht.

Was ich auch besonders schön fand, dass es so viele Vögel in dem Garten gab. Immer wieder flogen ganz flink die kleinen Kolibris an mir vorbei und nur einmal gelang ein Photo von einem dieser flotten Kerlchen. Dafür saß ein Eisvogel oder zumindest ein sehr ähnlich ausschauender Vogel ganz ruhig und beobachtete auch mich. Und immer wieder staunte ich über die Lebensfreude der Katzen. Für sie war der Garten und das kleine Restaurant mit den streichelnden Gästen ein Traum.

 

Ganz toll waren im Hostal Ulap Yasica die Hunde Bambino und Luna und die zwei Katzen. Einfach tolle, liebe Tiere. So war zumindest mein Sohn sehr zufrieden, und WLAN gab es auch. Insgesamt fand ich es mit 35$ für das Zimmer ohne Frühstück ein wenig zu viel. Aber das lag hauptsächlich an der Straße. Dazu kann ich nur immer wieder wiederholen, was mein Sohn auch ständig sagte: „Die Menschen sind so dumm und schlecht, wie sie die Natur kaputt machen.“

Cascada Blanca – ein traumhaft schöner Wasserfall

Das absolute Highlight von Matagalpa war am nächsten Tag der Ausflug zur Eco Lodge Cascada Blanca. Wenn ihr ein Auto habt, so ist das vielleicht auch die bessere Wahl zum Übernachten. Wir machten nur einen Tagesausflug mit dem Chickenbus, den wir vor dem Hostal Ulap Yasica anhielten. Die Fahrt war gar nicht lang, vielleicht 40 Minuten. Und von der Eco Lodge sind es nur wenige Minuten zu diesem herrlichen Wasserfall, bei dem man sogar dahinter durchlaufen kann ohne großartig nass zu werden, nur ein bisschen. Direkt am Wasserfall ist das Schwimmen verboten, aber im Fluss, der von dort wegführt gibt es jede Menge schöner Plätze, wo die Strömung durch die Steine natürliche ruhige Pools bildet.

 

Bevor wir weiter die Flussgegend erkunden wird erst einmal gebadet und in der Eco Lodge Cascada Blanca, im Restaurant gegessen. Eigentlich war das Essen voll lecker, bloß eine der Soßen war verdorben. Beim ersten Biss machte Lasse dann ein langes Gesicht. Aber die Kellner haben uns das Essen nicht berechnet und sich vielmals entschuldigt. Das kann bei diesen tropischen Temperaturen auch wirklich mal passieren.

 

 

Und so geht es weiter: die einzelnen Etappen unserer Nicaraguareise:

Nicaragua (1/20) Backpacking mit meinem Sohn – Reiseplanung: Packliste, Mückenschutz, Reiseapotheke, Flüge, Hostelbuchungen und jede Menge Vorfreude!

Nicaragua (2/20) Backpacking mit meinem Sohn – Ankunft im Land der Hängematten & Vulkane, nach einem Flug mit kleinen Brand im Airbus.

Nicaragua (3/20) – Backpacking mit meinem Sohn – Inseln zu verkaufen!!! Beim Ausbruch de Vulkans Mombacho entstanden, vom Dschungel überwuchert und von Affen besiedelt: Las Isletas.

Nicaragua (4/20) Backpacking mit meinem Sohn – Laguna de Apoyo: Mystic pur. Dieser Kratersee hat Power!

Nicaragua (5/20) Backpacking mit meinem Sohn – Granada: Masion de Chocolate, ein Entenangriff & eine Pinata.

Nicaragua (6/20) Backpacking mit meinem Sohn – Blick in den aktiven Vulkan Massaya!

Nicaragua (7/20) Backpacking mit meinem Sohn – Ankunft auf Ometepe: Eine idyllische Insel mit zwei Vulkanen und viel Natur.

Nicaragua (8/20) Backpacking mit meinem Sohn – Ometepe: Wir sausen mit unserem Scooter über die Insel nach Charco Verde, ein Paradies nicht nur für Schmetterlinge.

Nicaragua (9/20) Backpacking mit meinem Sohn – Der blaue Vogel am Strand von Santo Domingo und das kühle, klare Wasser im Ojo de Agua.

Nicaragua (10/20) Backpacking mit meinem Sohn – Auf dem Rücken von Pferden (Unsere Hintern taten uns weh!) zum Vulkan Concepcion.

Nicaragua (11/20) Backpacking mit meinem Sohn – Wir fliegen von Ometepe zum Rio San Juan & eine fette Lügengeschichte in San Carlos.

Nicaragua (12/20) Backpacking mit meinem Sohn – Die Sabalos Lodge: ein wildes Paradies am Rio San Juan.

Nicaragua (13/20) Backpacking mit meinem Sohn – Kaimantour auf dem Rio San Juan & die Tiere der Nacht.

Nicaragua (14/20) Backpacking mit meinem Sohn – Wilde Natur im Indio Maiz Nationalpark: Pfeilgiftfrösche, Bullet Ants und ein Kampf zwischen einer Raubkatze und Brüllaffen.

Nicaragua (15/20): Backpacking mit meinem Sohn – El Castillo: spannende Stromschnellen, eine verschlafene Stadt und ein altes Fort gegen Piraten.

Nicaragua (16/20) Backpacking mit meinem Sohn – Unter echten Cowboys in Juigalpa: Wir erleben unser erstes Rodeo.

Nicaragua (18/20) Backpacking mit meinem Sohn – La Fundadora: Ort der Einsichten & eine lange Wanderung zum Wasserfall La Bujona.

Nicaragua (19/20) Backpacking mit meinem Sohn – Tisey Nationalpark: Ein einsamer Wasserfall, Schmetterlinge ohne Ende – wirklich ein Geheimtipp!

Nicaragua (20/20) Backpacking mit meinem Sohn: Ein Heldensprung im Somoto Canyon und eine krasse Erfahrung im Krankenhaus von Esteli.

 

 

Das darf in meinem Reisegepäck nicht mehr fehlen:

 

Sea to Summit Reisekissen

Es ist ganz weich und anschmiegsam. Wenn man die Luft raus lässt ist das Päckchen ganz winzig und verschwindet förmlich in der Handtasche. Ich würde nie wieder eine andere Nackenrolle haben wollen und habe damit auch auf langen Flügen sehr gut geschlafen.

 

 Böker Taschenmesser

Ich liebe mein Taschenmesser, weil es so leicht und ganz scharf ist. Man kann damit ohne Probleme einen Fisch ausnehmen oder eben ganz leicht Obst schälen. Es fühlt sich einfach gut in der Hand an und ist schon lange mein treuer Begleiter.

 

Cocoon Anti-Mücken Baumwollschlafsack

Einfach nur ein ganz leichtes Baumwolltuch, aber Insektensicher durch den Wirkstoff aus der Chrysantheme . Wir schlafen meist in ganz einfachen Unterkünften, da weiß man nie was sich so alles in der Matratze tummelt. Uns sollte mal kein Moskitonetz vorhanden sein, oder man Abends auf der Terrasse sitzen, so kann man diesen Schlafsack ganz wunderbar als Mückenschutz verwenden. Unverzichtbar, so finde ich, in Malaria und Denguefiebergebieten.

 

 

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November 26th, 2017

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