Im selbst ausgebauten Minicamper (63) nach Italien ins Po Delta (11/16): Fast Venedig, das Kanal durchzogene Comacchio & wir radeln durch das Dörfchen Goro am Po.

Minicamper Tour nach Comacchio by Birgit Strauch

Comacchio – so ein bissl Venedig, aber viel gemütlicher

Absolut sehenswert! Ich hatte nur ganz persönlich so wenig Lust auf Stadt, aber die Kanäle und Brücken wollte ich mir jetzt auch nicht entgehen lassen. So fuhren wir früh morgens die gut 40 Kilometer, von unserem Traumstellplatz am Po in Ca`Tiepolo zurück in den Süden. Es war schon gegen 10.00, aber dennoch hatten wir viele der kleinen Kanäle noch ganz für uns, bevor die Menschenmassen kämen. Der Haken, die ganzen niedlichen Kaffees waren auch noch leer und viele Geschäfte noch nicht richtig offen.

Wir radelten durch die Gässchen und immer wieder musste ich das Rad über eine der vielen Brücken tragen. Ehemals auf dreizehn Laguneneinseln angelegt, gab es im 19. und 20. Jahrhundert dann viele Trockenlegungesmaßnahmen, so dass heute nur noch teilweise ein Inselgefühl vorherrscht. Dennoch, sehr beeindruckend und definitiv ein paar Stunden wert, auch wenn man wie ich, sich lieber „draußen“ aufhält.

Zurück im Po Delta umgibt uns eine Weite, der Fluss, kleine Fischerdörfer, Wasservögel und einsame Fleckchen am Ufer…

Hier fühlen wir uns wohl. Immer wieder halten wir für kleine Spaziergänge an und in Goro starten wir zu einer kleinen Radtour, die wir allerdings recht schnell wieder abbrechen, da es zu heiß für die Arya ist, um neben dem Rad zu laufen.

Für die echten Radler unter Euch wird das Po Delta ein Paradies sein. Hier gibt es oben auf den Dämmen wunderschöne Radwege, bis hin zum Meer. Allerdings ist die Landschaft flach und heiß in der Sonne und teilweise einfach nur Weite, Weite, Weite… Das kann begeistern, aber auch öde sein. Mich hat es begeistert und auch ein wenig erschreckt. Also die großen Felder, ohne Büsche, ohne Windschutz oder kleine Wäldchen. Ich denke mir immer bei so viel Ackerfläche, das dass nicht gesund sein kann, für den Boden und die kleinen Tiere, keine Verstecke und auch für uns wenig, wo das Auge sich erfreuen kann.

Was mich allerdings begeistert hat, ist dieser Fischreichtum. Überall wird mit großen Netzen gefischt und mein Eindruck war, dass hier auch noch viele Fischer davon leben können.

Warst Du schon mal in Italien? Wo hat es Dir besonders gut gefallen? Bist Du mit dem Camper unterwegs? Ich freue mich, wenn Du etwas in den Kommentaren teilst!

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Unser ganzes Italien-Abenteuer:

Im selbst ausgebauten Minicamper (53) nach Italien (1/16): Erster Halt in Oberammergau – Dirndl, stille Glocken und Berge überall

Im selbst ausgebauten Minicamper (54) nach Italien (2/16): Partnachklamm – ein Wildbach durch eine enge Schlucht, was für ein Naturschauspiel!

Im selbst ausgebauten Minicamper (55) nach Italien (3/16): Klausen – südtiroler Charme, ein Campingplatz unter der Autobahn & eine ganz besondere Familiengeschichte!

Im selbst ausgebauten Minicamper (56) nach Italien (4/16): Kloster Säben

Im selbst ausgebauten Minicamper (57) nach Italien (5/16): Etsch und Po – ich liebe diese Flüsse. Nun beginnt das eigentliche Abenteuer Italien!

Im selbst ausgebauten Minicamper (58) nach Italien/Toskana (6/16): Magisches, zauberhaftes Anghiari – Wir finden einen Traum-Stellplatz innerhalb der alten Stadtmauern.

Im selbst ausgebauten Minicamper (59) nach Italien/Toskana (7/16): Freistehen mit Aussicht im Pratomagno-Gebirge. Jetzt wird´s spirituell & über die Wohltat alleine zu sein!

Im selbst ausgebauten Minicamper (60) nach Italien/Toskana (8/16): Traum-Stellplatz unter dem Croce del Pratomagno.

Im selbst ausgebauten Minicamper (61) nach Italien/Toskana (9/16): Rocca Ricciarda – so ein bissl wie am Ende der Welt!

Im selbst ausgebauten Minicamper (62) nach Italien ins Po Delta (10/16): Freistehen am Ufer des Po, Glücksmomente und ob Fische Frühsport machen?

Im selbst ausgebauten Minicamper (63) nach Italien ins Po Delta (11/16): Fast Venedig, das Kanal durchzogene Comacchio & wir radeln durch das Dörfchen Goro am Po.

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Mai 22nd, 2019

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