Unterwegs im Minicamper (17): Wilde Natur der Tanger-Elbniederung (2) & Fachwerkidylle im traumhaften Tangermünde.

Tangermünde Minicamper by Birgit Strauch Bewusstseinscoaching

Wir stehen an der Elbe:

Traumhafte, ruhige, fast magische Morgenstimmung an der Elbe. Wie gestern Nacht auch schon, haben wir wieder direkt an der Elbe übernachtet. Sogar einen Seeadler haben wir gesehen. Wenn nicht ein älterer Herr mit Hund vorbei gekommen wäre, wäre mir der Adler entgangen und auch der wilde Schnittlauch. Hier kann man wirklich nette Menschen treffen!!

 

Endlich Frühling!

Ostermontag hatte ich dieses herrliche Fleckchen Erde entdeckt und mich in seine wilde Abgeschiedenheit verliebt.

 

Ein kleiner Sandstrand an der Elbe:

 

Von unserem Stellplatz aus machen wir einen Spaziergang an der Elbe entlang:

 

Die Altstadt von Tangermünde

Gleich, wenn man in der Altstadt von Tangermünde ankommt, befindet sch neben einem normalen Parkplatz auch ein Stellplatz für Wohnmobile. Auf einem kargen Platz stehen sie in Reih und Glied, teils mit Gartenstühlen auf dem kargen Pflaster zwischen sich und den Nachbarn. Also ich weiß nicht, ungemütlicher geht es doch kaum, oder? Ich bin so glücklich über meinen Minicamper, mit dem ich einfach auf einem Feldweg, ganz alleine, mitten in der Natur, stehen kann. Ich meine, wenn man Anschluss sucht, oder Strom braucht oder eben so ein großes Wohnmobil hat, dann ist so ein Platz schon praktisch.

Tangermünde fand ich großartig! Die Stadtmauern, die Pflasterstraßen, die alten Fachwerkhäuser… Hier gibt es viel zu staunen und zu entdecken. Und natürlich auch jede Menge niedlicher Geschäfte und leckerer Restaurants. Mir haben die Exempel Gaststuben ganz besonders gut gefallen. Allerdings muss man sich für die Speisekarte ein wenig Zeit mitbringen, sie ist eher ein Buch. Die Bedienung war voll freundlich und ich fand es ziemlich einzigartig hier.

 

Wohnschwestern:

Wunderschöne Möbel und mehr… hier solltet ihr unbedingt mal vorbeischauen:

www.wohnschwestern.de

 

Exempel Gaststuben:

Nehmt Euch Zeit zum Lesen der Speisekarte! Hier sitzt man sehr ruhig in einer Sackgasse, direkt vor der Stephanskirche. Für Arya, die erst zwei Wochen bei mir war, war die Stadt noch ganz aufregend und immer wieder war sie sehr ängstlich. Aber ihren allerersten Restaurantbesuch meisterte sie großartig.

 

Von der Elbe an die Havel

Nachdem ich am Ufer der Elbe so eine herrliche Natur in menschenleerer Umgebung gefunden habe, hatte ich die Hoffnung, dass ich auf eine ähnliche Gegend an der Havel stoßen könnte. Das wäre praktisch, denn an die Elbe bin ich je nach Verkehr 2 – 2 1/2 Stunden unterwegs von Berlin-Kreuzkölln aus. Aber an der Havel werde ich enttäuscht und entdecke kein schönes Fleckchen. Überall Häuser und bebaute Flächen oder eben Naturschutzgebiete, wo ich natürlich nicht stehen bleiben kann. Kannst Du mir etwas empfehlen? Ich würde mich sehr über einen Kommentar freuen.

Es ist schon spät am Nachmittag und ich habe keine Lust mehr zu suchen und entscheide, daß es nicht direkt an der Havel sein muss, sondern auch ein Feldweg kurz vor Kützkow tut. Den genauen Stellplatz kannst Du hier auf der Karte finden. Hier hatte ich einfach nur Ruhe, abends kamen Hasen an meinen Camper und morgens konnte ich die Rehe auf den Feldern beobachten. So mag ich das.

 

Mit der Fähre über die Havel von Kützkow nach Pritzerbe

2€ kostet mich die Überfahrt mit Auto und ist leider viel zu schnell vorbei. In Pritzerbe selber entdecke ich einen tollen Bäcker (Bäckerei Schugardt, Puschkinstr. 9) mit Tischen und Stühlen und einer riesigen, leckeren Kuchenauswahl. Von der Fähre aus einfach ein Stück geradeaus und dann auf der linken Seite.

Leider ist das Wetter sehr verregnet und so endet unsere Reise hier und ich fahre mit den gekauften Brötchen und meinem Mohnkuchen direkt nach Hause, nach Berlin. Ich bin glücklich, so hatte ich mir das Unterwegssein im Minicamper vorgestellt. Freiheitsgefühl ohne Ende, neue Orte entdecken und wenn es nicht mehr passt, dann einfach Heim fahren.

 

 

Hier mal ein Kurztrip zu einem Campingplatz am verträumten Tonsee:

 

Unterwegs im Minicamper (18): Südliches Berliner Umland – in nur 40 Minuten auf Dürings Campingplatz am Tonsee bei Klein Köris. Mein Hund tobt glücklich auf einer riesigen Liegewiese.

 

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