Myanmar, Land der Mönche (2/18) – Mandalay: Besuch im Kinderheim, der Mandalay Hill & eine abenteuerliche Mofafahrt.

Sonnenuntergang Mandalay Hill by Birgit Strauch Bewusstseinscoaching & Shiatsu

Mit dem Nachtbus fahren wir von Yangon aus nach Mandalay. Für die 650 km benötigen wir etwa acht Stunden, da wir über einen wirklich gut ausgebauten Highway fahren. Ganz im Gegensatz zu den 90 Km in 3 1/2 Stunden, die ich 2012 für den Weg von Nyaung Shwe nach Pindaya über holprige Pisten brauchte.

Es empfiehlt sich für Nachtbusfahrten ein aufblasbares Nackenkissen dabei zu haben. So kann man ganz gut die Augen für ein paar Stunden zu machen.

In Mandalay wohnten wir wieder im gemütlichen und sehr freundlichen Hotel Golden Mandalay (19th Street), östlich der Palastmauern. Hier ein paar Bilder:

Ein Spaziergang in die recht ländlich wirkende Umgebung vom Hotel Golden Mandalay.

Mit Orlando zusammen besuchen wir noch einmal das Kinderheim. Hier verabrede ich mich mit YinYin, sie ist die Englischlehrerin von Pia, meinem Patenkind, was ich in den nächsten Tagen in der Nähe von Mingun besuchen möchte. Vorfreude mischt sich mit Aufregung. Ich bin als Baby adoptiert worden und hatte eine wunderbare Kindheit, die ich bei meinen leiblichen Eltern, die noch sehr jung waren, so vielleicht nicht gehabt hätte. Ich wollte so gerne ein wenig von dem Glück, das mir widerfahren ist, der Welt zurückgeben.

An einem Abend fahren wir zum Irravaddy River, sitzen dort am Fluss in einem Restaurant und sehen in den Sonnenuntergang. In Mandalay ist es nicht üblich, ein Taxi zu rufen. Für Ausflüge, wie zur U Bein Brücke, hat uns unser Wirt ein Auto mit Fahrer organisiert. Nach dem Essen, als die Sonne untergegangen war, wurde es sehr schnell dunkel und uns blieb nichts anderes übrig (meine Freundin war erst ein wenig skeptisch), als uns mit den Motorradtaxis auf den Heimweg zu machen. Und so sausten wir mit den kleinen Motorrädern und ganz viel Vertrauen in die Fahrkünste der Fahrer zurück ins Golden Mandalay Hotel. Mir hat das ja total Spaß gemacht.

Den nächsten Abend verbrachten wir auf dem Mandalay Hill. Von hier hat man einen schönen Blick über die Stadt und kann ebenfalls einen herrlichen Sonnenuntergang erleben.

 

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Buchempfehlungen für Myanmar:

 

Stefan Loose Reiseführer Myanmar (Birma): Mit diesem Reiseführer waren wir unterwegs und fanden ihn richtig gut.

Das Herzenhören (Die Burma-Serie, Band 1): Eine wirklich das Herz berührende Geschichte und wunderbar geschrieben, konnte kaum aufhören zu lesen.

Herzenstimmen: Roman (Die Burma-Serie, Band 2): Auch das zweite Buch von Jan-Philipp Sendker war ein Genuss. Die ideale Einstimmung auf eine Myanmarreise.

Aung San Suu Kyi: Ein Leben für die Freiheit: Ein Muss für jeden Myanmarreisenden, sich kurz mit dieser charismatischen Heldin von Myanmar auseinander zu setzen.

 

 

Und so geht unsere Reise im Land der Mönche, in Myanmar weiter:

 

Myanmar, Land der Mönche (1/18) Yangon: Sule Pagode, Bogyoke Markt, ein blinder Passagier & seltsame Innereien.

Myanmar, Land der Mönche (3/18) – Mandalay: Kuthodaw Pagode, das größte Buch der Welt & Mahamuni Pagode, ein Buddha badet in Gold & Shoppingparadies für Außergewöhnliches.

Myanmar, Land der Mönche  (4/18) – Mandalay: Ein Magischer Sonnenaufgang über dem mystische Taungthaman See und der U Bein Brücke.

Myanmar, Land der Mönche (5/18) – Mandalay: Teakholzkloster Bagaya Kyaung in Inwa – ein Besuch, der nachdenklich machte.

Myanmar, Land der Mönche (6/18) – Sagaing: Ein ganzer Hügel voller Tempel! Die U Min Thonze Caves, die Soon U Ponya Shin Pagode & eine Schule.

Myanmar, Land der Mönche (7/18) – Mingun: Der Pa Hto Taw Gyi Tempel, die Mya Thein Tan Pagode & was ist eigentlich Tamarinde?

Myanmar, LAnd der Mönche (8/18) – in einem Dorf bei Mingun: Mein Patenkind, seine Familie & der alles überwachende Dorfvorsteher.

Myanmar, Land der Mönche (9/18)- Anisakan Wasserfall: Auf dem Weg nach Pyin Oo Lwin stoppen wir an diesem magischen Kraftort.

Myanmar, Land der Mönche (10/18) – Pyin Oo Lwin: Traurige Hunde hinter Gittern, aber ein magischer Bambushain im Botanischen Garten.

Myanmar, Land der Mönche (11/18) – Hsipaw: Irre Eisenbahnfahrt, baden in Klamotten und ein Brüste liebender Mönch.

Myanmar, Land der Mönche (12/18) – Nyaung Shwe am Inle Lake: „Der Weg des Buddha“, ein neues Tattoo von Pho Cho & die Yadanar Man Aung Pagode.

Myanmar, Land der Mönche (13/18) – Inle Lake: Einbeinruderer, Padaung-Frauen (Giraffenhalsfrauen), Lotusfäden & diesmal keine springenden Katzen im Nga Phe Kyaung Kloster.

Myanmar Land der Mönche (14/18) – Inle Lake: Der feuerrot leuchtende PaO Markt bei Indein & die Shwe Inn Taim Pagode.

Myanmar, LAnd der Mönche (15/18) – Kakku: Drachenwächter mit Rockabilly Frisuren & tausende Pagoden.

Myanmar, Land der Mönche (16/18) – Höhlen von Pindaya: Eine Spinne, Prinz Kummabhaya und eine Party mit Blasmusik.

Myanmar, Land der Mönche (17/18) – Yangon: Chinesisches Neujahr & die 1000 Öllampen und Kerzen der Shwedagon Pagode.

Myanmar, Land der Mönche (18/18): Hunde Hunde Hunde & ein paar Katzen!

 

 


Mai 2nd, 2017

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