Mexiko, Traumfängerland (4/6) – Tulum: Traumfänger, Maya Ruinen mit Leguanen & eine typische Traveller Stadt. Herrlich zum Souvenir – Shoppen!

Nasenbär Tulum Ruinen Waran Mexiko by Birgit Strauch Bewusstseinsscoaching und Shiatsu

Ich bin ganz froh, Tulum am Ende meiner Reise besucht zu haben, denn auf der Hauptstraße reiht sich ein Souvenirshop an den nächsten, teilweise wirklich schön dekorierte mit einer wunderbaren Auswahl an all den kleinen Skeletten oder Taschen und Schmuck. Auch unter den vielen Kaffees und Restaurants findet man ein paar kleine ruhige, romantische Plätze. Für jeden Geschmack ist etwas da. Ich hatte mir, nach einer Reise durch kleine untouristische Bergdörfer  und abgelegene Lagunen in Guatemala und meinem Aufenthalt bei den Mennoniten in Belize, einen Touristenort wie Tulum schlimmer vorgestellt und war eher positiv überrascht. Wer feiern und trinken möchte findet hier ebenso ein Plätzchen, wie Ruhesuchende.

 

Am Morgen war ich in Corozal in Belize gestartet und mit dem öffentlichen Bus für wenig Geld über die Grenze nach Chetumal in Mexiko gefahren. Hier verließen die meisten Leute den Bus an einer Tankstelle, wie sich später herausstellte, lag diese ganz in der Nähe des ADO Busbahnhofes. Aber da ich das nicht wusste, bin ich bis zur Endstation und von dort mit dem Taxi zurück zum ADO. Also falls Du an einer Tankstelle hälst und alle Leute den Bus verlassen, dann frag mal nach warum! Hier am ADO habe ich ein Ticket nach Tulum gekauft und da noch ein wenig Zeit blieb, gleich hinter dem ADO Busbahnhof in einem kleinen Comedor unglaublich gut gegessen.

In Tulum angekommen, musste ich eine ganze Weile suchen, bis ich ein Zimmer gefunden hatte. Ähnlich wie in Bacalar, waren viele Hostels und Pensionen schon voll. Betten im Schlafsal waren leichter zu bekommen, aber das war echt nicht mein Ding. Das lange herumlaufen lohnte sich, denn ich erreichte den Weary Traveller, ein sehr sympatisches Hostel, leider auch sehr voll mit meist jungen Backpackern, die bei den kostenlosen Cocktails am Abend im Innenhof feierten. Aber ich hatte wie so oft Glück und bekam das Zimmer Nr.1, welches ein wenig abseits ganz hinten im Hof lag. Hier gefiel es mir so gut, dass ich sogar drei Tage blieb.

Vom Hostal Weary Traveller aus, wo sich fast nur Backpacker tummeln, kann man gemütlich mit dem Fahrrad, teils auf Radwegen am Highway entlang, zu den Maya Ruinen von Tulum gelangen. Diese liegen hinter einer riesigen Restaurant- und Souvenirshopzone. Also ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, aber ich war schon ein wenig enttäuscht über diese wahnsinnige Vermarktung der Maya Ruinen und auch über die Menschenmassen, die es hier her zieht. Ich war froh, direkt um 8.00 Uhr früh mit meinem Fahrrad hier angekommen zu sein und die Maya Ruinen noch vor dem großen Ansturm sehen zu können. Besonders gut haben mir als Naturfreak die riesigen Leguane gefallen, die überall auf den Maya Ruinen sich in der Sonne räkeln.

Ein wenig enttäuscht war ich von der Aussicht auf das Meer. Der Strand war bedeckt mit braunen Algen und es war auch nicht möglich frei herumzulaufen, wie bei den Maya Ruinen von Tikal in Guatemala, sondern man musste sich an die vorgeschriebenen Wege halten. Bis ans Meer ging es heute nicht, der Weg war mit Absperrungen dicht. Verstehen kann ich das, es gibt einfach zu viele Menschen, die sich die Maya Ruinen von Tulum ansehen wollen und alles soll so erhalten bleiben, wie es ist.

Sehr lange blieb ich nicht bei den Maya Ruinen von Tulum, denn die ersten Touristenbusse kamen und die Wege und Plätze füllten sich mit Menschen. Auch hatte ich Lust auf ein gutes Frühstück. Ein Glück dass ich ein Fahrrad hatte, die beste Möglichkeit, um herum zu kommen, denn die Uferstraße bot nur wenig Parkplätze für die vielen Autos. Es war auch gar nicht so leicht, von der Strasse einen Weg zum Strand zu finden. Durch einige Hotels, die auch ein Restaurant besitzen, kann man natürlich durchgehen, aber die sind von der Strasse aus nicht immer leicht zu erkennen. Ich war mir auch nicht ganz so sicher, wie gerne es gesehen wird, wenn man durch die Resorts hindurch geht, aber einen öffentlichen Weg habe ich auch nicht gefunden.

Im wunderschönen Restaurant Mezzanine, mit Terrasse mit Blick auf den Strand direkt am Meer fand ich schließlich, was ich suchte – Ruhe und einen guten Kaffee. Auch das Essen und mein Smoothie waren vorzüglich.

Noch weiter südlich von den Maya Ruinen von Tulum, wurde es immer schwieriger einen Zugang zum Meer zu finden. Der ganze Strand war mit riesigen Ressorts verbarrikadiert. Ein winziger Weg zu einem öffentlichen Strand tat sich nach längerer Suche auf und auch hier gab es für ein leckeres Mittagessen ein kleines, gemütliches Restaurant.

Die kleinen Wattläufer habe ich besonders gerne Beobachtet und auch meine schwarzen Himmelsgucker Vögel gab es hier, wie in Guatemala auch schon überall. Die braunen Algen waren hier überall an den Strand geschwemmt, haben mich aber nicht wirklich gestört. Und das Wasser war hier in Tulum viel sauberer als in Playa del Carmen.

 

Buchempfehlungen für Mexiko:

Lonely Planet Cancun, Cozumel & the Yucatan (Country Regional Guides)

Eine Geschichte der Gewalt. Leben und Sterben in Zentralamerika

Reise Know-How KulturSchock Mexiko

Bittersüße Schokolade: Mexikanischer Roman um Liebe (insel taschenbuch)

 

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Meine Mexiko/Guatemala/Belize-Reise begann in Mexiko:

Mexiko 2017 (1/6) – Cancun – Isla Mujeres: Meeresschildkröten, Fregattvögel & eine Massage mit Meeresbriese.

Mexiko 2017 (2/6) – Bacalar, das Dorf an der Lagune Bacalar: Ruhe, Staunen, Hundefreunde – ein kleines Paradies.

Mexiko 2017 (3/6) – Bacalar: Eine Bootsfahrt über die wunderschöne klare Lagune der sieben Farben.

Dann über Belize:

Mexiko – Belize (1/3) – Guatemala 2017: Von Bacalar (Mexiko) über Belize nach Flores (Guatemala) in 11 Stunden.

nach Guatemala:

Guatemala 2017 (1/15) Flores im Lago Peten Itza: Cool Beans & San Telmo, bunte Kaffees zum Relaxen.

Guatemala 2017 (2/15) – Lago Peten Itza, El Remate & Biotop Cerro Cahui: Klares, kaltes Wasser, ein Fuchs (El Zorro gris) & ein kleiner Tukan ( Tucancillo Collarejo).

Guatemala 2017 (3/15) – Tikal: Nasenbären (Coatis), eine Vogelspinne, Brüllaffen & das Erwachen des Dschungels inmitten eindrucksvoller Mayaruinen.

Guatemala 2017 (4/15) – Chisec und die Höhlen von Bombil Pek: Endlich abseits des Touristenpfades, das Abenteuer beginnt! Tolle Hügellandschaft, wunderbare Menschen & angekommen im echten Guatemala.

Guatemala 2017 (5/15) – Lagunas de Sepalau bei Chisec: ein Waschsalon mit Aussicht, Leben auf dem Dorf in Guatemala.

Guatemala 2017 (6/15) – Laguna Lachua: Mehr Paradies geht nicht! Hier bracht man zum Fische beobachten keine Taucherbrille, so klar ist das Wasser.

Guatemala 2017 (7/15) – Barillas: Über das Busfahren & eine quirlige Kleinstadt in den Bergen Guatemalas.

Guatemala 2017 (8/15) – San Rafael la Independencia:  Kühe, Pferde, Esel, Schafe und ein ganz besonderes Geschenk für mich!

Guatemala 2017 (9/15) – Über San Miguel Acatan nach Tres Caminos:  Durch die wilden Berge der Cuchamatanes.

Guatemala 2017 (10/15) – Todos Santos Cuchamatan: Hier kann man relaxen, wandern und Männer in weiß-rot-gestreiften Hosen bestaunen.

Guatemala 2017 (11/15) – Sacapulas: Die Brücke am Fluss & ein romantisches Hotel in Guatemala-Original-Style.

Guatemala 2017 (12/15) – Lanquin / Semuc Champey: Traumhafte Natur-Swimming Pools im Dschungel.

Guatemala 2017 (13/15) – Biotop Chocon Machacas – Rio Dulce: ein Fluss voller Magie!  Meine Felsendusche, jede Menge Pelikane & ein Tag in der Hängematte

Guatemala 2017 (14/15) – Rio Dulce nach Livingston: Dschungel, Flussfahrt und Pelikane, Pelikane, Pelikane und Fregattvögel.

Guatemala 2017 (15/15) Livingston: Eine lebhafte Stadt an der Flussmündung zum karibischen Meer.

Von Guatemala über Belize:

Belize 2017 (2/3): Blue Creek – Besuch bei Judy und John, einer Mennoniten-Familie. „Hard work, strong ethics & deep roots“
Belize 2017 (3/3) – Corozal: Ein traumhaftes Meer, aber niemand ist drin!?!

Zurück nach Mexiko:

Mexiko 2017 (5/6) Coba: Ruinen, Cenotes (Höhlen mit Pools) & das Restaurant el Cocodrilo am See.

Mexiko 2017 (6/6): Playa del Carmen: 1h vom Flughafen Cancun entfernt – das mexikanische Mallorca.

 

 


April 14th, 2017

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