Mexiko, Traumfängerland (5/6) Coba: Ruinen, Cenotes (Höhlen mit Pools) & das Restaurant el Cocodrilo am See.

Coba Ruinen Mexiko by Birgit Strauch Bewusstseinsscoaching und Shiatsu

Coba ist von Tulum aus in einer Stunde mit einem kleinen Sammeltaxi für 70 Pesos oder auch mit dem Bus zu erreichen. Vielleicht habt ihr schon bemerkt, wenn ihr die Berichte über die Ruinen von Tulum oder Tikal gelesen habt, dass ich zwar die Ruinen mag, aber besonders die Natur drumherum. Ich fand die Maya toll und auch die Inkas, deren Ruinen ich in Bolivien auf der Isla del Sol oder in Peru auf der Insel Amantani kennen lernen durfte, aber wenn ich ganz ehrlich sein darf, dann sind sich die ganzen Steinhaufen und Pyramiden auch ein wenig ähnlich und eben einfach nur ganz schön alt.

Dennoch hat mir Coba Spaß gemacht und das lag wohl auch an dem guten Fahrrad, das ich hatte und mit dem ich durch die Ruinen pesen konnte. Die größte Pyramide Nojoch Mul in Coba ist ganz schön steil und es ist ein kleines Abenteuer wieder herunter zu kommen. Die kanadische Schulklasse, die zum gleichen Zeitpunkt wie ich hinauf geklettert war bewerkstelligte den Abstieg im Sitzen – naja, das war vielleicht ein wenig sehr ängstlich übertrieben.

Relativ schnell hatte ich in dem Ruinen Park alles gesehen und wollte nun zu einem erfrischenden Bad zu den Cenotes radeln. Vor dem Park wurden dazu günstig Fahrräder angeboten. Und die 6 km waren auch trotz der Hitze schnell geschafft.

Beide Cenotes kosten zusammen 110 Pesos, sie liegen auch nur wenige Meter auseinander. Um in ihnen zu baden, muss man vorher eine Dusche nehmen, damit keine Sonnencremerückstände in das ganz klare und reine Wasser gelangen. In der Höhle der Cho-Ha befindet sich ein Sprungturm und man kann ewig in die Tiefe tauchen. Die Tankach-Ha Höhle dagegen ist ein wenig verwinkelter und romantischer. Ich hatte Glück und kam mal wieder an und hatte die Cenotes fast für mich alleine. Als ich fertig war mit dem schwimmen, staunte ich nicht schlecht, dass gerade eine komplette Reisebusladung von über 30 Leuten in die Höhle drängte.

Leider gibt es rund um die Cenotes kein Restaurant und so radelte ich flink die 6 km zurück zum See, um ein unglaublich gutes, leckeres Essen im El Cocodrilo unter einem schattigen Baum zu mir zu nehmen.

Da ich in einem kleinen Souvenirshop noch einen Löwenkopf für meinen Sohn kaufte, hatte ich nur noch Geld für einen Bus und ein Getränk. so machte ich mich die Hauptstraße entlang auf die Suche nach dem Bus. An der Kirche sollte er in etwa einer Stunde halten. Neben der Kirche gab es ein Restaurant, wo ich eine Limo erstand und noch einmal nach dem Bus fragte, und ja, der sollte in etwa einer Stunde hier lang kommen.

Dies bekam ein Mexikaner mit, der mit seinem auto vor dem Restaurant parkte und er lud mich ein, mich mit nach Tulum zu nehmen. Ich war ein wenig skeptisch, aber wie auf der ganzen Reise schon, war er einfach nur nett und wollte die öde Strecke, denn es ging immer nur geradeaus, ohne Kurven nicht alleine fahren. Wir hatte voll die nette Unterhaltung auf spanisch. Ich war ganz beseelt, eine weitere schöne Begegnung auf dieser Reise. Dies liebe ich so sehr daran, wenn ich alleine unterwegs bin.

 

 

Buchempfehlungen für Mexiko:

Lonely Planet Cancun, Cozumel & the Yucatan (Country Regional Guides)

Eine Geschichte der Gewalt. Leben und Sterben in Zentralamerika

Reise Know-How KulturSchock Mexiko

Bittersüße Schokolade: Mexikanischer Roman um Liebe, (insel taschenbuch)

 

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Meine Mexiko/Guatemala/Belize-Reise begann in Mexiko:

Mexiko 2017 (1/6) – Cancun – Isla Mujeres: Meeresschildkröten, Fregattvögel & eine Massage mit Meeresbriese.

Mexiko 2017 (2/6) – Bacalar, das Dorf an der Lagune Bacalar: Ruhe, Staunen, Hundefreunde – ein kleines Paradies.

Mexiko 2017 (3/6) – Bacalar: Eine Bootsfahrt über die wunderschöne klare Lagune der sieben Farben.

Dann über Belize:

Mexiko – Belize (1/3) – Guatemala 2017: Von Bacalar (Mexiko) über Belize nach Flores (Guatemala) in 11 Stunden.

nach Guatemala:

Guatemala 2017 (1/15) Flores im Lago Peten Itza: Cool Beans & San Telmo, bunte Kaffees zum Relaxen.

Guatemala 2017 (2/15) – Lago Peten Itza, El Remate & Biotop Cerro Cahui: Klares, kaltes Wasser, ein Fuchs (El Zorro gris) & ein kleiner Tukan ( Tucancillo Collarejo).

Guatemala 2017 (3/15) – Tikal: Nasenbären (Coatis), eine Vogelspinne, Brüllaffen & das Erwachen des Dschungels inmitten eindrucksvoller Mayaruinen.

Guatemala 2017 (4/15) – Chisec und die Höhlen von Bombil Pek: Endlich abseits des Touristenpfades, das Abenteuer beginnt! Tolle Hügellandschaft, wunderbare Menschen & angekommen im echten Guatemala.

Guatemala 2017 (5/15) – Lagunas de Sepalau bei Chisec: ein Waschsalon mit Aussicht, Leben auf dem Dorf in Guatemala.

Guatemala 2017 (6/15) – Laguna Lachua: Mehr Paradies geht nicht! Hier bracht man zum Fische beobachten keine Taucherbrille, so klar ist das Wasser.

Guatemala 2017 (7/15) – Barillas: Über das Busfahren & eine quirlige Kleinstadt in den Bergen Guatemalas.

Guatemala 2017 (8/15) – San Rafael la Independencia:  Kühe, Pferde, Esel, Schafe und ein ganz besonderes Geschenk für mich!

Guatemala 2017 (9/15) – Über San Miguel Acatan nach Tres Caminos:  Durch die wilden Berge der Cuchamatanes.

Guatemala 2017 (10/15) – Todos Santos Cuchamatan: Hier kann man relaxen, wandern und Männer in weiß-rot-gestreiften Hosen bestaunen.

Guatemala 2017 (11/15) – Sacapulas: Die Brücke am Fluss & ein romantisches Hotel in Guatemala-Original-Style.

Guatemala 2017 (12/15) – Lanquin / Semuc Champey: Traumhafte Natur-Swimming Pools im Dschungel.

Guatemala 2017 (13/15) – Biotop Chocon Machacas – Rio Dulce: ein Fluss voller Magie!  Meine Felsendusche, jede Menge Pelikane & ein Tag in der Hängematte

Guatemala 2017 (14/15) – Rio Dulce nach Livingston: Dschungel, Flussfahrt und Pelikane, Pelikane, Pelikane und Fregattvögel.

Guatemala 2017 (15/15) Livingston: Eine lebhafte Stadt an der Flussmündung zum karibischen Meer.

Von Guatemala über Belize:

Belize 2017 (2/3): Blue Creek – Besuch bei Judy und John, einer Mennoniten-Familie. „Hard work, strong ethics & deep roots“
Belize 2017 (3/3) – Corozal: Ein traumhaftes Meer, aber niemand ist drin!?!

Zurück nach Mexiko:

Mexiko 2017 (4/6) – Tulum: Traumfänger, Mayaruinen & eine typische Traveller Stadt. Herrlich zum Souvenir-Shoppen!

Mexiko 2017 (6/6): Playa del Carmen: 1h vom Flughafen Cancun entfernt – das mexikanische Mallorca.

 

 


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