Bist Du mit der Schöpferkraft verbunden oder versuchst Du Dich als Einzelkämpfer?

Letea Wald Pferde Donaudelta Rumänien by Birgit Strauch ThetaHealing & Life Coaching

Niemand ist alleine!

Ich schreibe diesen Artikel, um Euch mal wieder daran zu erinnern. Daran, in Kontakt zu kommen, Euch zu verbinden. Diese großartige Hilfe und Unterstützung, die jedem zur Verfügung steht. Jeder kann die Hilfe des Feldes, der Schöpferkraft, der Energie, die uns alle durchfließt annehmen oder einfordern. Niemand steht alleine da. Verbunden mit der Schöpferkraft oder dem Feld, stehen jedem von uns alle Informationen, die wir brauchen und jegliche Hilfestellung, die wir benötigen zur Verfügung.

Obwohl ich oft mit dem Feld arbeite, ganz besonders in meinen ThetaHealing Sitzungen (zu meiner Praxis in Berlin), vergesse ich immer noch manchmal, mich mit der Schöpferkraft zu verbinden, wenn ich persönliche Fragen habe. Ich vergesse es einfach. Ich bin so darauf gepolt, die Lösungen in meinem Kopf zu suchen, mit meinem begrenzten Wissen. Versteht ihr was ich meine? Es gibt einen großen Unterschied, was mein waches Bewusstsein an Informationen oder Lösungsansätzen für mich bereit halten kann, oder das Feld, das wirklich sämtliche die Ideen und das komplette Wissen beinhaltet. Dieses Feld ist frei von Konditionierungen, von Bewertungen, es ist Wahrheit pur. Es hat die Lösungen, die immer zum Wohle von Allen sind. Ich nenne das auch Seelenbotschaften empfangen, es ist so ein wenig, wie auf seine Intuition zu hören und doch ein wenig spezifischer.

 

Konflikt – Lösung

Wenn ich in einem Konflikt stecke und diesen lösen möchte, dann fallen mir sehr viele Ideen dazu ein. Ich kann abwägen, kann versuchen mein Ding durchzudrücken, kann mich sogar in die anderen hineinversetzen, aber mein waches Bewusstsein nimmt immer nur den einen, kleinen Ausschnitt des Ganzen wahr. Nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Situation. Sobald ich mich mit der Schöpferkraft verbinde bekomme ich den Blick von Oben, ich sehe, was sie sieht, ungeschminkt, und ohne Vorurteile oder Ideen, was denn wohl die Gesellschaft oder der andere denkt. Und ich kann sogar den Schöpfer bitten ein paar Dinge für mich zu regeln, ich kann in Auftrag geben, dass sich mir Türen öffnen sollen, dass ich in der Situation, die ich ändern möchte, beginne zum Wohle von allen zu handeln.

Erst vor ein paar Tagen sah ich den gewaltigen Unterschied zwischen „meiner Meinung“ und der des Feldes. Ich war in einer Sitzung, die sich diesmal so gestaltete, dass mein Klient den Blick von Oben auf die Situation benötigte. Ich hatte mir bei der Schilderung seines Problems natürlich auch ein Bild gemacht, eine Meinung gebildet, wie die Lösung aussehen könnte, ich nenne das mal die Birgit-Meinung. Aber der Klient kam ja zu einer ThetaHealing Sitzung und so bat ich natürlich den Schöpfer um ein Bild der Situation. Das Bild dann hatte so viele zusätzliche Informationen, so dass meine Birgit-Meinung augenblicklich ins Wanken geriet.

Ich habe ja nur die Möglichkeit, mit meinem wachen Bewusstsein das wahrzunehmen, was der Klient mir erzählt. Ich sehe nur diesen Ausschnitt. Dazu kommt vielleicht, dass ich durch meine empathische Fähigkeit noch ein Gefühl darüber habe, wo der Klient mir vielleicht etwas mit Worten erzählt, dahinter sich aber eine versteckte Angst oder Vermeidung verbirgt, worüber er sich nicht im klaren ist. Was ich mit meinem wachen Bewusstsein aber nicht kann, ist auch noch die anderen Beteiligten in dieser Situation zu sehen. Die kenne ich nicht, die sind nicht anwesend, sie habe ich nicht gesprochen, ihre Sichtweise kenne ich nicht.

Nun verbinde ich mich mit der Schöpferkraft und bitte um einen Blick auf die Situation. Was braucht mein Klient, um sich in der Situation so zu verhalten, dass er zu seinem Ziel kommt, es aber auch den anderen Beteiligten gut geht. Und nun sehe ich die anderen auch. Sehe ihre Beweggründe, sehe, wie es ihnen in der Situation geht. Und nun fange ich natürlich nicht an, mit meinem Wachbewusstsein das zu interpretieren und mit meinem beschränkten Wissen an Lösungsmöglichkeiten Ratschläge zu geben, sondern bleibe in Verbundenheit mit dem Feld und bitte um die Information und Hilfestellung, die mein Klient braucht. Um diese eine Information. Es war fantastisch. Das war die Lösung. Und die sah anders aus, als ich sie mit meinem analytischen Verstand hätte hervorbringen können.

Die Begrenzung in unserer Sprache

Ich finde es immer wieder schwer, mit Worten zu beschreiben, was in der Verbindung mit dem Feld oder der Schöpferkraft passiert. Denn diese arbeitet manchmal in Sekundenschnelle und die Worte hängen hinterher. Sie sind eine viel zu mickrige Möglichkeit, zu transportieren oder zu beschreiben was passiert. Und es ist nicht nur meine Wortwahl, dann kommt noch Dein Verständnis dazu. Wenn ich Gott sage, hast Du die gleiche Interpretation wie ich? Denkst Du bei Gott an den Mann mit dem weißen Bart und die „böse“ Kirche oder an die Kraft, die uns alle durchfließt? Oder ein gutes Wortbeispiel ist auch das Wort müssen. Für mich triggert das Wort Zwang und bringt den Rebellen in mir hervor, für jemand anderen mag dieses Wort ganz natürlich sein, ohne ein negatives Gefühl zu wecken.

Wie kann ich mich anbinden, meine Gedanken ausschalten?

Gerade weil in Worten so viel Begrenzung steckt, möchte ich Dich hier dazu inspirieren, Dich selbst mit dem Feld zu verbinden. Einzutauchen in diese unbegrenzten Möglichkeiten. Es ist ganz einfach mit einer meditativen Haltung. Dazu musst Du noch nicht mal ruhig sitzen, Du kannst auch spazieren gehen, vorzugsweise natürlich in der Natur, aber selbst das ist nicht wichtig. Du solltest für Dich einen Weg finden, Deine Gedanken des Wachbewusstseins für eine Weile zu beruhigen und einfach plätschern zu lassen ohne ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Und vor diesem netten Bächlein der ewig plätschernden Gedanken, Dir einen Platz, ein Feld erschaffen, einen Platz einräumen, wo Du mit dem Schöpfer verbunden bist. Manche Meditationen lehren auch, die Gedanken möglichst nicht zu haben. Ich habe das lange versucht und tue mich wirklich schwer damit. Ich kann meine Gedanken nicht wirklich stoppen, aber ich kann sie in meinem Kopf, wie auf einem zweiten Bildschirm nebenher laufen lassen und wenn ich mit der Schöpferkraft verbunden bin, dann wähle ich eben den Bildschirm der Schöpferkraft und nicht den Bildschirm der Gedanken. Mir hilft es auch, den Bildschirm der Schöpferkraft nicht gleich mit Fragen zu überfüllen, da sich sonst die beiden Bildschirme beginnen zu vermischen. Das ist dann das was man über jemanden sagt, der nicht richtig verbunden ist, der Kanal rauscht oder ist nicht richtig frei geputzt. Dann vermischt sich die eigene Meinung/Sichtweise mit der der Schöpferkraft. Und da diese manchmal natürlich auch sehr ähnlich sein kann, ist es für ein klares Ergebnis ganz wichtig beide Inhalte der Bildschirme auseinander halten zu können.

Wie finde ich meinen Weg, meine Methode, die für mich richtig ist?

Du kannst, wenn das alles neu für Dich ist, einfach die Schöpferkraft bitten, Dir Wege aufzuzeigen, die Dir diese Anbindung erleichtern. Das gute alte Gebet kann dafür sehr hilfreich sein. Sei offen, vielleicht einen Lehrer zu finden, oder das geeignete Buch oder einen Film. Vielleicht probierst Du eine Meditationsmethode, die Dich anspricht aus oder besuchst ein ThetaHealing Workshop. Manchmal hilft auch eine Reise, um den Kopf frei zu bekommen… Dazu bist Du bei mir auf dem richtigen Blog, denn Reisen sind mein Weg und mein am besten wirkendes Hilfsmittel, um der Schöpferkraft am nächsten zu sein.

 

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