Der Specht in meinem Kopf – unablässig hämmern die Gedanken, die ich mir doch gar nicht machen will! – Wer redet da eigentlich?

Wie wir Gedanken loslassen können by Birgit Strauch

So regen die Natur und ihre Lebewesen mich zum Nachdenken an:

Unglaublich, wie viele Spechte es gibt und wo sie überall leben. Fast immer wenn ich mit dem Minicamper in der Natur stehe kann ich einen beobachten oder hören. Sie sind überall. Und wie sie hämmern mit ihrem Schnabel. So wild und zackig, penetrant eben. Es erscheint weniger gezielt, als einfach nur energisch drauf los. So flink und voller Kraft, kleine Minipresslufthammer.

 

Gedanken – wer redet da eigentlich in meinem Kopf?  –  Ich kann es nicht sein!

Das Klopfen oder Hämmern der Spechte erinnert mich an meine Gedanken, wie sie in Momenten, wo ich sie eigentlich gar nicht haben will, in meinem Kopf hämmern. Die Sorgen, oder die Gedanken, die mir sagen, wie schlecht gerade alles läuft oder die Angst vor der Zukunft machen wollen (dabei habe ich immer den Eindruck, die Gedanken (oder deren Verursacher) kennen mich gar nicht!) Ja genau das ist es. Wer redet da eigentlich in meinem Kopf? Wessen Stimme ist das? Da sie oft so fremd und absurd ist, so bewertend, negativ und schlecht machend, so ängstlich, kann ich das gar nicht sein. Denn ich bin ein positiver, optimistischer Mensch, voller Vertrauen, dass immer alles gut wird und dass alles zum Besten geschieht. Wenn ich angebunden bin, mich in meiner Kraft fühle, dann bin ich eine furchtlose Heldin. Dann habe ich Power ohne Ende, all die tollen Dinge zu tun, die ich tun möchte. So wie jeder von uns, wenn er sich denn dann voller Vertrauen verbunden hat, mit dem Göttlichen, dem Feld oder einfach nur der Kraft, die uns alle durchwebt.

Was nun sind diese Gedanken, die zeitweise wie das Hämmern eines Spechtes in meinem Kopf hämmern? Ich kann sie beobachten. Ich kann einen Schritt zurücktreten und sie ansehen. Ebenso kann ich aus dieser Beobachter-Position in mir auf meine Emotionen und Gefühle blicken. Versucht das einmal – es ist eine ganz wunderbare Erfahrung!

Und dann passiert nämlich etwas. – Dann merke ich, erfahre am eigenen Leib, dass ich weder meine Gedanken, noch meine Gefühle bin. Ich bin der Beobachter / die Beobachterin.

Gott sei Dank bin ich nur der Beobachter, denn so kann ich aus meiner sicheren Position, tief in mir drinnen, das Hämmern der Gedanken anschauen und nach einer Weile auch beschließen, dass ich da gar nicht mehr hinhören will. Ich habe keine Lust mich hinunter ziehen zu lassen. Ich möchte nämlich mutig, frei und glücklich auf den Tag oder die nächsten Schritte oder Ereignisse blicken und nicht voller Angst, Wut und Enge im Herzen.

Das ist ja leider das Problem mit unseren Gedanken, den Satzfetzen im Kopf, dass sie meist nicht optimistisch sind, sonder gerne dazu neigen Probleme zu wälzen, oder einem sagen wollen, dass geht schief, das kannst Du nicht, das Geld reicht nicht, du könntest Dich verletzen, das macht man nicht, du wirst Dich blamieren….

 

Es ist Deine Entscheidung was Du denken oder fühlen möchtest

Da ist eine weitere Erfahrung, die ich immer wieder gemacht habe: Du kannst in jedem Augenblick, wo Du Gedanken hast, die Dir nicht gut tun, die Dich aus Deiner Kraft holen, oder das Herz enger werden lassen, oder auch Emotionen hast, die Du nicht haben willst, die Dich nicht in Deine volle Kraft bringen, entscheiden, ob Du die Gedanken oder Gefühle haben möchtest. Einfach kurz ansehen, Entscheidung treffen und wenn Du sie nicht magst, wieder ziehen lassen. Einfach gehen lassen. Denn Du bist nicht Deine Gedanken oder Deine Gefühle. Du bist der Beobachter. Du bist das Selbst mit dieser Entscheidungsfreiheit.

Leute, seitdem ich das begriffen habe, sehe ich die Welt anders. Ich muss die Dramen der Welt nicht zu meinen machen. Ich muss mich durch andere oder die äußere Welt nicht hinunter ziehen lassen. Was würde das auch für einen Sinn machen, wenn ich hinunter gezogen bin, mich schlecht oder sorgenvoll fühle, stehe ich auch nicht in der Kraft, zu helfen und die Dinge so zu gestalten, wie ich sie möchte. Ich kann die Welt im Außen nur mit einem offenen Herzen verändern.

Mach Dir klar, dass Du wahnsinnig oft Gedanken denkst, die gar nicht Deine eigene sind. Du hast sie irgendwann mal aufgeschnappt und sie sind hängen geblieben. Oder alleine dadurch dass Du, ob es Dir nun bewusst ist oder nicht, mit dem Feld der Menschen, die Dich umgeben, verbunden bist, wirst Du Gedanken haben, die nicht von Dir kommen. Ich meine das ist ja auch toll, wenn Du Dich von Deinem positiv gestimmten Umfeld anstecken lässt, dann ist das doch prima.

Du hast die Entscheidungsmöglichkeit in jedem Augenblick. Und je gewissenhafter Du im Moment entscheidest und im Jetzt handelst und gleich beobachtest und aussortierst, um so weniger „Müll“ sammelt sich in Deinem Herzen an.

 

Ein guter Umgang mit Verletzungen

Stell Dir eine Situation vor, in der jemand Dich beleidigt, etwas zu Dir sagt, dass Dich verletzt. Nun hast Du zwei Möglichkeiten. Du kannst diese Verletzung runterschlucken, einpacken, einschließen (in eine Truhe, Box, Schrank mit fettem Schloss) und ganz schnell in Deinem Herzen verstauen. Wenn Du das oft machst oder oft getan hast, dann wirst Du ein ganz schön schweres Herz haben. Fühl mal rein, die meisten Menschen haben so einen Platz in ihrem Herzen.

(Du kannst auch einen Streit beginnen und den anderen verletzen, damit er dann wieder zurückschlagen kann und du dann weiter einen drauf setzen kannst…., also das war jetzt nicht ernst gemeint)

Oder Du nimmst die Verletzung wahr, verweilst einen Augenblick bei ihr, trittst einen Schritt zurück und schaust sie Dir aus Position Deines Selbst als BeobachterIn an und fragst Dich, ob Du das Gefühl der Verletzung / Wut / Scham / Ärger / Hilflosigkeit … haben möchtest oder nicht. Vermutlich möchtest Du dieses Gefühl und all die hässlichen Gedanken, die damit einhergehen, nicht haben und so dürfen sie einfach durch Dein offenes Herz wieder hinaus fließen. Sie gehen, ohne dass Du sie einlagerst. Macht ja auch keinen Sinn sich einen Vorrat an Verletzungen, für schlechtere Zeiten in seinem Herzen anzulegen, oder?

Ich habe eine Truhe in meinem Herzen und da ist immer noch was drin; von damals. Aber ich miste immer mehr aus. Stück für Stück darf gehen und mein Herz wird leichter. – Das Wichtigste ist aber, dass nichts mehr in die Truhe dazu kommen muss. Dieses Werkzeug (Entscheidungsfreiheit & Loslassen) zu besitzen ist Gold wert!

Und natürlich biete ich spirituelle Coaching Sitzungen oder Theta Healing Sitzungen an, das ist mein Job! Link zu meiner Praxis in Berlin. Die Sitzungen und die dazugehörige Energiearbeit funktioniert auch ganz wunderbar am Telefon, dazu müssen wir uns nicht gegenüber sitzen. Wenn Du den Wunsch nach einer Sitzung hast, schreibe mich einfach an: info@birgit-strauch.de

 

 

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